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"Energiepark Bad Lauchstädt"  

Mit dem „Energiepark Bad Lauchstädt“ hat die VNG Gasspeicher (VGS) eine Projektskizze für ein sogenanntes Reallabor beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bzw. beim Projektträger Jülich eingereicht. Gemeinsam mit ONTRAS Gastransport, DBI Freiberg, Terrawatt Planungsgesellschaft mbH und Uniper plant VGS  den Bau einer Großelektrolyse-Anlage von bis zu 40 MW, um darin erneuerbaren Strom aus einem eigens für das Projekt zu errichtenden Windpark in grünen Wasserstoff umzuwandeln. In einer eigens dafür ausgestatteten Salzkaverne soll dieser Wasserstoff zwischengespeichert, über eine umzuwidmende Gaspipeline in das mitteldeutsche Wasserstoffnetz  eingespeist und letztlich der ansässigen chemischen Industrie, der Mobilität und der urbanen Energieversorgung zur Verfügung gestellt werden. Dabei nutzen die Partner die in Mitteldeutschland bereits vorhandene Erdgas- und Wasserstoffinfrastruktur.

Eine Besonderheit im Projekt ist die großtechnische Speicherung des Wasserstoffs. Die vorgesehene unterirdische Salzkaverne soll eigens für die Speicherung von bis zu 50 Mio. m³ Wasserstoff ausgestattet werden und wäre die erste Wasserstoff-Kaverne in Kontinentaleuropa. Weltweit wäre es sogar die erste Kaverne, die grünen Wasserstoff, also mit Hilfe von erneuerbarem Strom gewonnenen Wasserstoff, einspeichert.

Das Projekt „Energiepark Bad Lauchstädt“ ist zugleich Teil des Großprojektes „GreenHydroChem – Mitteldeutsches Chemiedreieck“ mit dem die Aktivitäten des HYPOS e.V. weiterentwickelt werden. Der Verein bündelt und koordiniert bereits seit 2013 überregional die Kompetenzen von Wirtschaft und Wissenschaft in Bezug auf grünen Wasserstoff in Mitteldeutschland und darüber hinaus.

 

gas cooling system
overview of the surface facilities Bad Lauchstädt
radial compressor in Bad Lauchstädt
controll center in Bad Lauchstädt
Walther Burkhardt
gas control line by night

Reallabor Wasserstoff

Das BMWi fördert ein oder mehrere Reallabore über einen Zeitraum von fünf Jahren mit insgesamt 100 Mio. Euro jährlich. Der Schwerpunkt soll zunächst insbesondere auf Power-to-X-Technologien liegen. Die Ausschreibungsfrist zur Teilnahme am Ideenwettbewerb „Reallabore der Energiewende“ zum 7. Energieforschungsprogramm endete am 5. April. Eine Entscheidung des BMWi darüber, welche der eingereichten Projektskizzen für eine Förderung als Reallabor in Betracht kommen, wird für das 3. Quartal 2019 erwartet.

VGS möchte unter realistischen Bedingungen Erfahrungen in der Errichtung notweniger Industrieanlagen sammeln und dadurch Innovationen fördern. 

 

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Kay Okon

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