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"H2-Forschungskaverne"

Im Rahmen der Forschungsinitiative HYPOS startete zum 01. Mai 2019 ein Pilotprojekt zur Untergrundspeicherung von Wasserstoff in Mitteldeutschland.

Ziel des HYPOS-Projektes „H2-Forschungskaverne“ ist die Entwicklung und die behördliche Genehmigung der Speicherforschungsplattform (SFP) bestehend aus Großelektrolyse, Speicheranlage (obertägig und untertägig) und der Transportanbindung an das mitteldeutsche Wasserstoffnetz. Der Schwerpunkt des Projekts liegt dabei auf den Bereichen Speicher und Transport. 

Die Speicheranlage soll nach einer zweijährigen Projektphase auf den Standort Bad Lauchstädt errichtet und in den Forschungsbetrieb genommen werden. Damit wäre die Anlage der erste Wasserstoff-Kavernenspeicher in Kontinentaleuropa und der erste Kavernenspeicher weltweit, der Grünen Wasserstoff aus erneuerbaren Energien speichert. 

"Energiepark Bad Lauchstädt"  

Mit dem „Energiepark Bad Lauchstädt“ hat die VNG Gasspeicher (VGS) eine Projektskizze für ein sogenanntes Reallabor beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bzw. beim Projektträger Jülich eingereicht. Das BMWi fördert ein oder mehrere Reallabore über einen Zeitraum von fünf Jahren mit insgesamt 100 Mio. Euro jährlich. Der Schwerpunkt soll zunächst insbesondere auf Power-to-X-Technologien liegen. Die Ausschreibungsfrist zur Teilnahme am Ideenwettbewerb „Reallabore der Energiewende“ zum 7. Energieforschungsprogramm endete am 5. April. Eine Entscheidung des BMWi darüber, welche der eingereichten Projektskizzen für eine Förderung als Reallabor in Betracht kommen, wird für das 3. Quartal 2019 erwartet.

Gemeinsam mit ONTRAS Gastransport, DBI Freiberg, Terrawatt Planungsgesellschaft mbH und Uniper plant VGS  den Bau einer Großelektrolyse-Anlage von bis zu 40 MW, um darin erneuerbaren Strom aus einem eigens für das Projekt zu errichtenden Windpark in grünen Wasserstoff umzuwandeln. In einer eigens dafür ausgestatteten Salzkaverne soll dieser Wasserstoff zwischengespeichert, über eine umzuwidmende Gaspipeline in das mitteldeutsche Wasserstoffnetz  eingespeist und letztlich der ansässigen chemischen Industrie, der Mobilität und der urbanen Energieversorgung zur Verfügung gestellt werden. Dabei nutzen die Partner die in Mitteldeutschland bereits vorhandene Erdgas- und Wasserstoffinfrastruktur.

Das Projekt „Energiepark Bad Lauchstädt“ ist zugleich Teil des Großprojektes „GreenHydroChem – Mitteldeutsches Chemiedreieck“ mit dem die Aktivitäten des HYPOS e.V. weiterentwickelt werden. Der Verein bündelt und koordiniert bereits seit 2013 überregional die Kompetenzen von Wirtschaft und Wissenschaft in Bezug auf grünen Wasserstoff in Mitteldeutschland und darüber hinaus.

Gaskühlung
Blick über die Obertageanlage
Radial Kompressor
Leitstelle
Regelschienen bei Nacht
Regenerationsgebäude

Reallabor Wasserstoff

Das BMWi fördert ein oder mehrere Reallabore über einen Zeitraum von fünf Jahren mit insgesamt 100 Mio. Euro jährlich. Der Schwerpunkt soll zunächst insbesondere auf Power-to-X-Technologien liegen. Die Ausschreibungsfrist zur Teilnahme am Ideenwettbewerb „Reallabore der Energiewende“ zum 7. Energieforschungsprogramm endete am 5. April. Eine Entscheidung des BMWi darüber, welche der eingereichten Projektskizzen für eine Förderung als Reallabor in Betracht kommen, wird für das 3. Quartal 2019 erwartet.

VGS möchte unter realistischen Bedingungen Erfahrungen in der Errichtung notwendiger Industrieanlagen sammeln und dadurch Innovationen fördern. 

 

absorber (Absorber)
absorber (Absorber)


Weltneuheut: Energiespeicherung von Wasserstoff in Kavernen

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